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Panikattacken

Ein im Rahmen der Hypochondrie immer wieder auftauchendes Symptom sind sogenannte Panikattacken.

In bestimmten Situationen, beispielsweise während eines Vorstellungsgesprächs, an der Supermarktkasse, beim Treppen steigen oder in besonders stressigen Situationen fängt das Herz des Betroffenen plötzlich an schneller zu schlagen, er beginnt zu schwitzen, spürt eine Enge in der Brust und im Hals und möchte sich der Situation einfach nur noch so schnell wie möglich entziehen. Möglicherweise kommen auch noch Schwindel, Gangunsicherheit oder Übelkeit hinzu.

Eine Panikattacke ist ein sehr unangenehmes Ereignis für den Betroffenen. Vor allem wenn eine Panikattacke zum ersten Mal erlebt wird, sucht dieser häufig einen Arzt auf oder ruft sogar einen Rettungswagen, da er nicht in der Lage ist die Panikattacke von einem Herzinfarkt oder einem Schlaganfall zu unterscheiden.

Tipps bei Panikattacken

1. Richtig atmen


Mit der richtigen Atemtechnik lässt sich eine Panikattacke deutlich reduzieren oder sogar beenden. Viele Betroffene vergessen während einer Panikattacke auszuatmen, denn sie sind zu sehr damit beschäftigt Luft in ihre Lungen zu bekommen. Atmen Sie in einer solchen Situation tief durch die Nase ein, bis die Lunge komplett voll ist und dann langsam durch den Mund wieder aus. Wenn es Ihnen hilft, können Sie auch eine Hand auf den Bauch legen und fühlen, wie sich ihr Brustkorb mit Luft füllt und anschließend wieder leert.

Sollten Sie während einer Panikattacke hyperventilieren, so hilft es 10 - 15 Sekunden die Luft anzuhalten oder in eine Papiertüte zu atmen.

2. Wasser trinken


Trinken Sie während einer Panikattacke einfach ein großes Glas Wasser! Das lenkt den Körper vom Stress ab und verlangsamt Atmung und Herzschlag. Leiden Sie häufiger an Panikattacke, tragen Sie am Besten immer eine kleine Flasche Wasser mit sich. Auch kaltes Wasser aus dem Wasserhahn über die Handgelenke laufen lassen kann helfen.

3. Entspannen


Versuchen Sie sich zu entspannen, wenn Sie merken, dass sich eine Panikattacke ankündigt. Hierzu können Sie beispielsweise das Autogene Training oder die Progressive Muskelentspannung anwenden.