www.hypochondrie-hilfe.de

Titelbild

Zwangsstörungen

Zwangsstörungen sind eine häufig vorkommende psychische Störung. Eine Zwangsstörung kann für den Betroffenen kaum spürbar sein - oder so stark, dass ein normales Leben nicht mehr möglich ist.

Bei einer Zwangsstörung geht der Betroffene immer wieder die gleichen Handlungen durch, beispielsweise kontrollieren ob der Herd auch wirklich aus ist, sich die Hände waschen oder Treppenstufen zu zählen. Der Betroffene kann nicht anders, als die selben Handlungen immer und immer wieder durchzuführen.

Welche Zwangsstörungen gibt es?

Hypochondrie gehört zu den Zwangsstörungen

Hypochondrie wird den Zwangsstörungen zugeordnet, da der Betroffene in der Regel bestimmte Verhaltensmuster unwillkürlich und gegen seinen Willen immer wieder auführen muss.

Beispiele für Zwangshandlungen bei Hypochondrie:

Vermeidungsverhalten

Betroffene weisen häufig auch ein sogenanntes "Vermeidungsverhalten" auf. Dabei werden bestimmte Aktivitäten vermieden, welche die Symptome aus der Sicht der Betroffenen verschlimmern. Dies kann lediglich das Vermeiden von anstrengenden Aktivitäten, wie beispielsweise Sport, sein, aber auch dazu führen, dass der Betroffene das Haus aus Angst überhaupt nicht mehr verlässt.

Diagnose und Therapie

Die Diagnose wird vom Arzt anhand der für Zwangsstörungen typischen Symptome gestellt. Als Therapie kommen eine kognitive Verhaltenstherapie oder Medikamente (Psychopharmaka) infrage. Manchmal reicht es allerdings auch schon, eine Entspannungsmethode zu erlernen.